- Venentherapie
- Beatmungs- und Sauerstofftherapie
Unter der „Sauerstofftherapie“ versteht man eine Methode zur besseren Versorgung des Körpers mit Sauerstoff. Hierzu gehören die eigentliche Sauerstoff-Inhalation, (vorzugs-weise mit ionisiertem Sauerstoff) kombiniert mit einer gezielten Gabe von Vitalstoffen/Vitaminen und einer leichten (sportlichen) Betätigung.
Lebenselixier Sauerstoff
Ohne Wasser kann ein Mensch 4 Tage überleben, ohne
Essen hält er es sogar 4 Wochen aus. Entzieht man ihm allerdings den
Sauerstoff, sterben schon nach wenigen Minuten Hirnzellen unwiederbringlich
ab und nach kurzer Zeit ist er mausetot.
Die Luft unseres Planeten enthält etwa 21 Prozent Sauerstoff;
das ist soviel, dass wir
einen Mangel an Sauerstoff nicht befürchten müssen. Leider ist
es so, dass wir nicht
immer so viel Sauerstoff aufnehmen wie wir angeboten bekommen. Das liegt
hauptsächlich daran, dass durch die fortschreitende Alterung die Fähigkeit
zur Sauerstoffaufnahme in den Bronchien zurückgeht. Wissenschaftliche
Tests haben belegt, dass im Zeitraum vom 30. bis zum 50. Lebensjahr die
Sauerstoffkonzentration im Blut um etwa ein Drittel sinkt. Das allein führt
schon zu einem Nachlassen von Vitalität und Regenerationsfähigkeit.
Hinzu kommt, das die Sauerstoffaufnahme durch verschiedene Faktoren noch zusätzlich verschlechtert werden kann, unter anderem durch:
Geringere Sauerstoffaufnahme bedeutet schlechtere Organdurchblutung. Das kann sich negativ auf die persönliche Leistungsfähigkeit, auf Kondition, Konzentrationsfähigkeit, auf das Schlafverhalten und selbst auf den den Immunstatus auswirken.
Wobei kann die Sauerstofftherapie helfen?
Durch die erhöhte Sauerstoffaufnahme wird unser Körper in die
Lage versetzt, sich besser und schneller zu regenerieren. Die Belastbarkeit
steigt, der Kreislauf wird stabilisiert. So kann die Sauerstofftherapie
bei vielen Leiden vorbeugen oder diese lindern.
Unter anderem:
Nähere Informationen zur Behandlung, Form und Dauer der Therapie erhalten Sie in der Süderberg Apotheke.
- Raucherentwöhnung
Sich vom blauen Dunst zu verabschieden ist nicht ganz einfach. Das liegt am Nikotin - einem Suchtstoff, der abhängig machen kann. Der Körper hat sich daran gewöhnt und will nicht mehr ohne auskommen. Fehlt ihm das Nikotin, rächt er sich deshalb mit Entzugserscheinungen.
Nichtrauchen lohnt sich!
Wenn Raucher aufhören beginnt bereits 20 Minuten nach der letzten Zigarette die erste positive Veränderung im Körper.
20 Minuten: Der Puls sinkt. Hände und Füße werden besser durchblutet.
8 Stunden: Das Blut kann wieder mehr Sauerstoff transportieren.
24 Stunden: Rückgang des Herzinfarktrisikos
48 Stunden: Geschmacks- und Geruchssinn verbessern sich.
2-12 Wochen: Der Kreislauf stabilisiert sich. Die Lungenfunktion verbessert sich.
1-9 Monate: Die Atemwege werden wieder frei. Das Immunsystem wird gestärkt.
1 Jahr: Risiko Herzkranzgefäßverengung: -50%
5 Jahre: Krebsrisiko Lunge, Mund, Luft- und Speiseröhre: -50%. Herzinfarktrisiko bald wie beim Nichtraucher.
10 Jahre: Krebsrisiko Lunge: fast wie beim Nichtraucher! Krebsrisiko Speiseröhre, Nieren und Bauchspeicheldrüse sinkt.
Warum überhaupt aufhören? Mal ehrlich - eigentlich müsste es doch heißen: Warum überhaupt rauchen? Weil es bei Stress so schön beruhigt, weil es bei Müdigkeit und Langeweile so anregend wirkt? Stimmt, Nikotin erzeugt im Gehirn angenehme Gefühle und wirkt je nach Dosis beruhigend oder stimulierend. Aber muss man deshalb unbedingt rauchen?
Nichtraucher werden auch ohne Zigarette mit Stress fertig. Und bei Lageweile
können sie sich auch anders sinnvoll beschäftigen. Bleibt der
Genuss. Doch gerade nach dem Rauchstopp kann man viele Dinge wieder intensiver
genießen.
Nicht mehr rauchen bedeutet nicht nur Verzicht. Schon kurz nach dem Rauchstopp werden Sie eine ganze Reihe positiver Veränderungen beobachten. Gleich nach der letzten Zigarette reinigt sich der Körper von den angesammelten Schadstoffen und erholt sich. Schon wenige Stunden nach dem Rauchstopp sinkt der Puls, und die feinen Äderchen werden wieder besser durchblutet. Dadurch steigt die Temperatur von Händen und Füßen wieder auf normale Höhe. Ständig kalte Hände und Füße gehören der Vergangenheit an. Durch das Kohlenmonoxid im Zigarettenrauch sinkt die Sättigung des Bluts mit Sauerstoff. Der Körper bekommt zu wenig davon. 8 Stunden nach der letzten Zigarette steigt der Sauerstoffgehalt im Blut wieder auf normale Höhe. Die Zellen im ganzen Körper werden besser mit diesem Lebenselixier versorgt. Der ganze Körper „atmet“ praktisch auf.
Geschmacks- und Geruchssinn bessern sich nach zwei Tagen. Tabakrauch hat diese Sinne etwas gedämpft. Jetzt kann man wieder feine Geschmacksnuancen wahrnehmen und Parfums unterscheiden.
Durch die bessere Durchblutung wird die Haut klarer und straffer. Kleine Fältchen, die durch Elastizitätsverlust entstanden sind, verschwinden. Auch die Zähne werden heller, der Atem frischer. Der Rauchstopp wirkt wie eine regelrechte „Verjüngungskur“.
Atmung und Blutkreislauf Innerhalb von zwei bis zwölf Wochen stabilisiert sich der Blutkreislauf. Die Lungenfunktion verbessert sich um bis zu 30 Prozent. Dies macht sich beim Sport schnell durch mehr Leistung und Ausdauer bemerkbar. Aber auch im Alltag (Treppensteigen, Gehen) kommt man nicht mehr so schnell aus der Puste.
Hustenanfälle und Auswurf Nach einigen Monaten verschwinden morgendlicher
Auswurf und Hustenanfälle, Verstopfungen der Nasennebenhöhlen,
Abgespanntheit und Kurzatmigkeit. Die Lunge reinigt sich selbst von abgelagerten
Teerstoffen und zähem Schleim. Die Infektionsgefahr nimmt ab, Erkältungen
werden daher seltener.
Sind das nicht schon Gründe genug, mit dem Qualmen endlich Schluss
zu machen?
Schließlich profitiert nicht nur die Gesundheit, sondern auch der
Geldbeutel. Ein zusätzlicher Urlaub ist mit dem gesparten Geld - aufs
Jahr gerechnet - schon drin.
Sprechen Sie uns an! Wir zeigen Ihnen Möglichkeiten und Wege, wie Sie mit dem Rauchen aufhören können.


![]() |
||
![]() |
||
![]() |
||
![]() |
||